Wenn uns Gäste nach einer Wanderung fragen, die man in Flachau gemacht haben sollte, dann sagen wir: Ab auf unseren Hausberg. Die Tour auf das Grießenkareck gehört zu den schönsten Touren in Flachau und ist gleichzeitig auch für weniger geübte Wanderer gut machbar. Die Aussicht vom Gipfel ist großartig, die Landschaft am Weg entlang wunderschön und der Ausgangspunkt liegt praktisch direkt vor der Hoteltür.

Grießenkareck: Die perfekte Einsteigerwanderung

Mit den Starjet-Bergbahnen geht es bequem vom Ortszentrum von Flachau hinauf bis auf rund 1.750 Meter Seehöhe, bevor man bei der Bergstation und dem Berggasthof Latschenhof in die Wanderung startet. Von dort führt der Weg zunächst über eine Forststraße und anschließend über einen gut angelegten Wandersteig Richtung Gipfel. Besonders im Frühsommer lieben wir diese Tour: Dann färben blühende Almrosen die Hänge rosa und das gesamte Almgebiet zeigt sich von seiner schönsten Seite.
In etwa 30 Minuten und nach rund 295 Höhenmetern erreicht man das Grießenkareck. Oben angekommen wartet ein traumhaftes 360-Grad-Panorama auf die umliegenden Berge des Salzburger Landes. Und von hier aus entdecken ambitionierte Wanderer auch gleich das nächste Ziel: den Saukarfunktel.
Wer an dieser Stelle schon genügend Höhenmeter gesammelt hat, wählt den Rückweg zur Bergstation über den Saukarriedel und ist nach insgesamt 1:45 Stunden zurück am Ausgangspunkt. Perfekt für alle, die eine aussichtsreiche Wanderung ohne allzu große Herausforderung suchen.

Für alle, die hochhinauf wollen: Saukarfunktel

Unsere persönliche Empfehlung für ambitionierte Wanderer ist allerdings die Verlängerung zum Saukarfunktel auf 2.028 Meter Seehöhe. Wie eine kleine Felsenpyramide ragt er aus der Landschaft heraus und bietet fantastische Ausblicke. Rund um das Gipfelkreuz laden große Felsblöcke zu einer gemütlichen Jausenpause ein. Seinen besonderen Namen verdankt das Saukarfunktel übrigens genau diesen Felsen. Bei Gewittern schlagen hier immer wieder Blitze ein, wodurch die Steine sichtbar Funken sprühen können.
Für den Rückweg kann man entweder denselben Weg wählen oder die längere und landschaftlich besonders schöne Rundtour über die Frauenalm nehmen. Dabei führt der Weg entlang des Grates Richtung Süden, bevor es über einen naturbelassenen Steig zurück zu den Grießenkaralmen und zur Bergstation des Starjet 2 geht. Für diese Variante sollte man insgesamt rund viereinhalb Stunden einplanen.

Wanderpause mit Ausblick

Und weil Wandern bekanntlich hungrig macht, gibt es entlang der Strecke gleich mehrere Einkehrmöglichkeiten. Eine gute Jause mit Aussicht gehört für uns schließlich genauso zu einer gelungenen Bergtour wie das Gipfelbussi und Gipfelfoto.