Eine lustige Schlittenrunde gehört für uns zum Winter wie Skifahren und Skitourengehen. Vielleicht, weil wir mit solchen Abenden aufgewachsen sind: ein gemütlicher Aufstieg, eine warme Hütte und danach eine (manchmal auch wettkampfmäßige) Fahrt ins Tal. Die Brennhütt’n ist genau so ein Ort, den wir mit lustigen Rodelabenteuern dieser Art verbinden – und den wir jedem empfehlen, der Flachau so erleben möchte, wie wir es kennen und lieben.

Erst der Aufstieg, dann das Vergnügen

Wer es sich leicht machen möchte, erreicht die Hütte und den Startpunkt der Rodelbahn bequem mit dem Taxi. Wir empfehlen aber den Fußweg durch den Wald hinauf. Weil nach dem Aufstieg das Einkehren gleich doppelt so viel Spaß macht. In rund einer Stunde spaziert man vom Hotel loj den gut präparierten Weg hinauf. Keine Sorge, für die Strecke ist keine sportliche Höchstleistung nötig, sie ist für jeden problemlos machbar.

Oben angekommen wartet eine der ursprünglichsten Hütten der Region, geführt von Norbert senior und junior. Der Kamin knistert, es duftet nach Suppe und Kaiserschmarrn, und man spürt sofort dieses Gefühl von „Hier bleiben wir noch ein bisserl sitzen.“

Beleuchtete Rodelstrecke

Nach dem Einkehrschwung wird’s richtig lustig: Auf der 1,9 Kilometer langen, beleuchteten Rodelbahn geht’s rasant ins Tal hinab. Die Schlitten kann man sich direkt vor Ort ausleihen. Wichtig ist gutes Schuhwerk, wir empfehlen außerdem Helm und Skibrille für den professionellen Look – und natürlich für die Sicherheit.

Unten angekommen sind die Wangerl warm, die Hände kalt und das Lächeln meistens ziemlich breit. Bleibt nur noch die Frage: Geht’s noch einmal hoch oder lassen wir es für heute gut sein?